Drei Methoden dominieren in der Praxis. Die Wahl hängt ab von Liniengeschwindigkeit, Maschinenanzahl und welches Detailniveau Sie tatsächlich nutzen werden.
Manuell durch Bediener
Wie: Tablet an der Linie, Bediener protokolliert Start/Stopp, Gründe, Zähler für Gut/Ausschuss.
Gut: günstig, startet in Tagen, Bedienerkontext fügt Farbe hinzu, die Sensoren nicht haben.
Schlecht: Mikro-Stopps unter 2 Minuten gehen verloren, Gründe am Schichtende aus dem Gedächtnis, Datenqualität fällt mit Müdigkeit.
Wann es funktioniert: langsame Linien (unter 30 Zyklen/Min), Pilotprojekte, Werke in der ersten Messphase.
IoT-Retrofit-Sensoren
Wie: Vibrationssensor an der Spindel, Stromklemme am Motor, Lichtschranke am Förderband. Sensor spricht mit Gateway, Gateway mit der Cloud.
Gut: erfasst jeden Stopp unabhängig von der Dauer, keine Bedienerabhängigkeit, skaliert auf ähnliche Maschinentypen.
Schlecht: 400-2000 € pro Maschine plus Elektriker, Washdown-Zonen zerstören Sensoren, jeder neue Maschinentyp braucht ein neues Sensorprofil.
Wann es funktioniert: homogene Flotten mit 30+ identischen Maschinen, Greenfield-Retrofits mit Kabelbudget.
Computer Vision
Wie: Kamera über der Linie, KI erkennt gute Produktion, Stopps, Gründe aus dem Sichtbaren.
Gut: keine Maschinenintegration, ein Format deckt jeden Maschinentyp ab, Video-Frame bei jedem Stopp für RCA.
Schlecht: erfordert direkte Sicht, manche Compliance-Kulturen verbieten Aufzeichnung, versteckte Bereiche funktionieren nicht.
Wann es funktioniert: gemischte Flotten, ältere Maschinen ohne nutzbares Signal, Hochgeschwindigkeitslinien mit Mikro-Stopps.
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