
Wichtigste Erkenntnisse
Kurzantwort: Die Gesamtausbeute zählt einwandfreie Ausgaben unabhängig davon, wie oft Teile nachbearbeitet wurden. Die rollende Durchsatzausbeute (RTY) ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Teil jeden Schritt auf Anhieb besteht. RTY macht die versteckten Kosten der Nacharbeit sichtbar, die die Gesamtausbeute verschleiert. Siehe auch Rollende Durchsatzausbeute vs Erstdurchlauf‑Ausbeute.
Ein 4‑stufiger Prozess. Jede Stufe hat 95 % First‑Time‑Right. Nachgearbeitete Teile bestehen letztlich.
Die 18,5%-Lücke ist Nacharbeit. Kosten: Arbeitsaufwand, Zeit, Ausschussrisiko.
Die Gesamtausbeute belohnt Nacharbeit. RTY macht sie sichtbar. Werke, die auf RTY optimieren, reduzieren die versteckten Kosten; Werke, die nur die Gesamtausbeute optimieren, bemerken das Problem nie.
Das Ergebnis ist die RTY. Als Prozentsatz oder DPMO ausdrücken.
1. Nur die Gesamtausbeute melden. Die Kosten der Nacharbeit sind unsichtbar.
2. Nachgearbeitete Teile als Erstdurchlauf zählen. RTY wird verfälscht.
3. Keine Messung der Raten pro Stufe. RTY nicht berechenbar.
4. RTY < 90 % als akzeptabel ansehen. Weltklasse liegt bei 99 %+.
Die OEE‑Kennzahl "Quality" spiegelt die einwandfreien Teile am Ausgang wider. RTY untersucht hingegen, wie viele davon auf Anhieb korrekt waren. Werke, die Six Sigma anstreben, konzentrieren sich auf RTY; Werke, die nur OEE verfolgen, können das übersehen.
Das OEE‑Modul von Fabrico erfasst First‑Pass‑ und Nacharbeitszahlen pro Stufe, berechnet RTY automatisch und zeigt die problematischste Stufe an.
Erfahren Sie, wie Fabrico dies automatisch erfasst — OEE für die Fertigung erkunden oder eine Demo buchen.
Die Erstdurchlauf‑Ausbeute gilt pro Stufe. RTY ist das Produkt über alle Stufen.
Für hochvolumige Prozesse liegt Weltklasse bei 99 %+.
Ja. Gesamtausbeute für den Kunden; RTY für interne Verbesserungen.
RTY lässt sich auf Netzwerke erweitern; multiplizieren Sie die Wahrscheinlichkeiten der Verzweigungen.