Das Wichtigste in Kürze
Dieser Beitrag zeigt, wie ein digitaler Wartungsplan aufgebaut ist, wie Sie Termintreue messen und worauf Sie bei der Auswahl achten. Den Gesamtüberblick über Instandhaltungssoftware finden Sie in unserem Leitfaden Instandhaltungssoftware.
Eine Wartungssoftware, oft auch Wartungsplaner genannt, verwaltet alle geplanten Arbeiten an Maschinen und Anlagen. Sie erzeugt die fälligen Aufgaben selbst, weist sie zu und hält fest, was erledigt wurde.
Damit ersetzt sie Wandkalender, Excel-Listen und Aufkleber an der Maschine. Vor allem schafft sie einen Nachweis, den Auditoren, Versicherer und Kunden verlangen.
Wartungssoftware und Instandhaltungssoftware werden oft gleichgesetzt. Genau genommen ist die Wartung der geplante Teil der Instandhaltung, während Störungen, Reparaturen und Ersatzteile den Rest ausmachen.
In der Praxis kaufen Fertigungsbetriebe beides in einem System, weil Wartung und Störung an derselben Anlage hängen. Eine Wartung, die einen Befund ergibt, sollte ohne Umweg zum Reparaturauftrag werden.
Jede Wartungsaufgabe braucht einen Auslöser. Eine gute Wartungssoftware unterstützt drei Arten:
Für den Aufbau haben sich vier Schritte bewährt:
Wartung verhindert Ausfälle, aber nicht jeden Stillstand. Wie Sie die übrigen Verluste finden und abbauen, zeigt unser Beitrag Maschinenstillstände reduzieren.
Ein Wartungsplan ist nur so gut wie seine Umsetzung. Die Kennzahl dafür ist die Termintreue, oft auch Planerfüllung genannt.
Die Formel ist einfach: rechtzeitig erledigte Wartungen geteilt durch fällige Wartungen im Zeitraum.
Ein Beispiel: Im September waren 180 Wartungsaufgaben fällig. 150 davon wurden innerhalb ihres Zeitfensters erledigt, 18 verspätet und 12 gar nicht.
Die 12 ausgefallenen Wartungen sind die eigentliche Frage. Hängen sie an denselben Anlagen, an derselben Schicht oder an fehlenden Ersatzteilen?
Genau diese Auswertung ist in Excel mühsam und in einer Wartungssoftware ein Filter. Wiederholt sich das Muster, liegt das Problem meist in der Kapazität oder der Planung, nicht bei den Technikern.
Die meisten Wartungsplaner zeigen in der Demo einen Kalender. Diese Punkte entscheiden, ob er im Werk funktioniert:
Für Betriebe mit Betriebsrat gilt: Sobald Zeiterfassung oder Auswertungen einzelnen Beschäftigten zugeordnet werden können, gehört eine Betriebsvereinbarung dazu. Unser Leitfaden zur Abstimmung mit dem Betriebsrat zeigt die typischen Punkte.
Fabrico bringt einen Jahreswartungsplan, wiederkehrende Aufgaben mit Vorlagen, bedingte Aufgaben und Freigabeabläufe mit. Techniker erledigen Aufgaben in den Apps für iOS und Android oder in der Webversion, mit QR-Code an der Maschine und automatischer Zeiterfassung.
Die Planung zeigt Schichten und warnt bei Überlastung, und Ersatzteile werden je Auftrag gebucht. Weil Fabrico zugleich eine vollständige Instandhaltungssoftware mit Maschinendatenerfassung und OEE ist, sehen Sie auch, welche Anlage trotz Wartung am häufigsten steht.
Die Oberfläche ist auf Deutsch verfügbar, und Fabrico ist nach ISO 27001 zertifiziert. Einen Überblick über die Wartungsfunktionen gibt die Seite präventive Wartung.
Sehen Sie Ihren Wartungsplan in Fabrico. Vereinbaren Sie eine Demo mit einem Fabrico-Berater, 30 Minuten und unverbindlich.
Lieber zuerst eine Frage klären? Kontaktieren Sie uns.
Wartungssoftware steht für den geplanten Teil: Intervalle, Checklisten und Nachweise. Instandhaltungssoftware umfasst zusätzlich Störungen, Reparaturen, Ersatzteile und die Anlagenhistorie, in der Praxis sind beide meist ein System.
In der Regel ja, über einen Import von Anlagen und Aufgaben. Nutzen Sie den Umzug, um doppelte Aufgaben zu bereinigen und gleiche Maschinen auf eine gemeinsame Vorlage zu bringen.
Einen allgemeingültigen Zielwert gibt es nicht. Wichtiger als die Zahl ist der Trend und die Frage, welche Wartungen immer wieder ausfallen und warum.
Prüfen Sie Intervalle, sobald genug Ergebnisse vorliegen. Wiederholte Wartungen ohne Befund sprechen für ein längeres Intervall, Ausfälle zwischen zwei Terminen für ein kürzeres.
Nicht zwingend. Cloudbasierte Systeme laufen im Browser und als App, die IT prüft vor allem Datenschutz, Zugriffe und gegebenenfalls Single Sign-On.
Für diese Prüfung hilft unser Sicherheitsfragebogen für Anbieter.