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Maschinendatenerfassung (MDE): Software, Anbindung und Auswahl

Maschinendatenerfassung (MDE): Software, Anbindung und Auswahl

Was MDE-Software misst, wie Sie ältere Maschinen ohne SPS anbinden, ein OEE-Rechenbeispiel, sechs Fragen an Anbieter und was der Betriebsrat mitbestimmt.
Maschinendatenerfassung (MDE): Software, Anbindung und Auswahl

TL;DR

Maschinendatenerfassung (MDE) zeichnet in Echtzeit auf, was jede Produktionsmaschine tut: läuft, wartet, steht, rüstet oder ist gestört, dazu Stückzahlen und Taktzeiten. Die Daten kommen aus der SPS, von einem nachgerüsteten Sensor oder einer Kamera und ersetzen Schätzungen am Schichtende durch eine gemessene Zeitleiste.

  • Die meisten versteckten Verluste sind Kurzstillstände, die niemand aufschreibt; die MDE erfasst jeden mit seiner genauen Dauer.
  • Die Überwachung beantwortet „Was ist passiert?“. Die OEE macht daraus eine Kennzahl, eine Instandhaltungssoftware (CMMS) macht daraus Instandhaltungsaufträge.
  • Im Rechenbeispiel unten zeigte das Bedienerprotokoll 94 Minuten Stillstand; das System fand 225.
  • Beginnen Sie an der Engpassmaschine, sammeln Sie 30 Tage saubere Ausgangsdaten und erweitern Sie erst dann.

Was ist Maschinendatenerfassung?

Maschinendatenerfassung, kurz MDE, ist die automatische Erfassung von Zuständen und Leistungsdaten einer Produktionsmaschine in Echtzeit. Statt eines Bedieners mit Strichliste liest ein System ein Signal an der Maschine und speichert jeden Zustandswechsel mit Zeitstempel.

Das Ergebnis ist eine Zeitleiste pro Maschine. Sie sehen zum Beispiel, dass eine Presse von 06:02 bis 07:41 lief, 4 Minuten stand und danach 26 Minuten gerüstet wurde.

Diese Zeitleiste ist der Rohstoff für alles Weitere: Stillstandsanalyse, Taktzeitüberwachung, Kapazitätsentscheidungen und die Gesamtanlageneffektivität (OEE).

MDE, BDE und PDE: der Unterschied

Im deutschsprachigen Raum werden drei Begriffe oft vermischt, zumal BDE im weiteren Sinn auch als Oberbegriff für alle drei dient. Im engeren Sinn beschreiben sie unterschiedliche Blickwinkel auf dieselbe Fertigung.

  • MDE (Maschinendatenerfassung): Was macht die Maschine? Zustände, Stillstände, Stückzahlen, Taktzeiten, Störmeldungen. Die Daten kommen direkt aus der Maschine.
  • BDE (Betriebsdatenerfassung): Was passiert im Auftrag? Auftragsstart und Auftragsende, gemeldete Mengen, Ausschussgründe, Rückmeldungen der Mitarbeiter.
  • PDE (Personaldatenerfassung): Wer war wann anwesend? Arbeitszeit und Zutritt. Dieser Teil gehört eher zur Zeitwirtschaft.

In der Praxis beginnen die meisten Werke mit MDE, weil sie ohne Zutun der Bediener sofort belastbare Zahlen liefert. BDE ergänzt die Zahlen später um den Auftragsbezug.

Was eine MDE-Software tatsächlich misst

Der Kern jedes Systems ist ein Zustandsmodell. Jede Maschine befindet sich zu jedem Zeitpunkt in genau einem Zustand, und die Software misst, wie lange.

  • Produktion: Die Maschine fertigt, meist bestätigt durch ein Taktsignal oder die Spindellast.
  • Bereit, aber ohne Produktion: Die Maschine wartet auf Material, auf einen Bediener oder auf ein Programm.
  • Störung: Die Maschine kann nicht fertigen. Ein Defekt, eine Störmeldung, ein Stau.
  • Rüsten: Umrüsten zwischen zwei Aufträgen, in dieser Zeit wird nicht produziert.
  • Pausen und geplante Nichtproduktionszeit: Pausen, Besprechungen, Zeiten ohne Schichtbelegung. Sie werden aus der Zeit herausgerechnet, in der die Maschine laufen soll.

Darauf aufbauend erfassen die meisten Systeme zusätzlich:

  • Stückzahlen, Gutteile und Ausschuss, über ein Zählsignal, einen Sensor oder eine Eingabe am Terminal.
  • Die tatsächliche Taktzeit pro Teil im Vergleich zur idealen Taktzeit des Produkts.
  • Störmeldungen und Alarmcodes aus der Steuerung, sofern die Maschine sie bereitstellt.
  • Stillstandsgründe, vom Bediener aus einer kurzen Liste gewählt oder aus dem Alarm abgeleitet.
  • Kurzstillstände: Unterbrechungen von wenigen Sekunden bis zu wenigen Minuten, die fast nie im Schichtbuch landen.

Die Mindestdaten für den Start

Für eine erste OEE brauchen Sie nicht Dutzende Signale. Es reichen ein Takt- oder Stückzahlsignal, ein Signal für Gutteile oder Ausschuss und die ideale Taktzeit je Produkt.

Daraus berechnet das System Laufzeit, Stillstände, Kurzstillstände, Geschwindigkeitsverluste und Ausschuss. Störcodes, Stillstandsgründe und Rüstzeiten kommen dazu, sobald die Grundzeitleiste stimmt.

Wie die Daten aus der Maschine kommen: drei Wege

Die Software ist bei den meisten Anbietern ähnlich aufgebaut. Der eigentliche Unterschied liegt darin, wie das Signal die Maschine verlässt, und die meisten Werke brauchen mehr als einen Weg, weil ihr Maschinenpark aus mehreren Jahrzehnten stammt.

1. Anbindung an SPS oder CNC-Steuerung

Moderne Anlagen kennen ihren eigenen Zustand. In einer SPS liegen Variablen für Betrieb, Störung, Stückzahl und Zyklusende, und eine CNC-Steuerung meldet Spindelstatus, Programmzustand und Alarme.

Standards wie OPC UA (bei Werkzeugmaschinen oft als umati) und MTConnect machen diese Daten für andere Software lesbar. Mehr zur technischen Seite finden Sie auf unserer Seite zur Maschinenanbindung.

Diese Methode ist meist die genaueste, weil die Maschine ihren Zustand selbst meldet. Prüfen Sie die Variablen trotzdem: Ein Betriebsbit kann gesetzt bleiben, während die Maschine auf Material wartet.

2. Nachgerüstete Sensoren (Retrofit)

Ältere Maschinen haben oft keine Netzwerkschnittstelle oder keine Dokumentation der Variablen. Ein nachgerüsteter Sensor löst das von außen: ein Stromwandler an der Motorzuleitung, ein Sensor an der Signalsäule, ein Zähler am Auswurf.

Solche Sensoren sind schnell montiert und greifen nicht in die Steuerung ein. Der Nachteil: Sie sehen, dass eine Maschine steht, aber nicht immer, warum.

Unser Leitfaden zur OEE-Erfassung ohne SPS-Zugriff vergleicht die Varianten.

3. Kameras und Bildverarbeitung

Manche Verluste hinterlassen kein elektrisches Signal. Ein Bediener wartet auf den Stapler, ein Teil wird von Hand mit halber Geschwindigkeit eingelegt, oder Ware staut sich an einer Übergabe, während die Motoren weiterlaufen.

Eine Kamera mit trainiertem Bildmodell kann Ausbringung zählen und Stillstände erkennen. Ein kurzer Videoausschnitt zeigt dem Team, was ein Zeitstempel allein nicht zeigt.

Rechenbeispiel: was die MDE findet und das Schichtbuch nicht kennt

Nehmen wir eine CNC-Zelle im Zweischichtbetrieb. Die geplante Produktionszeit beträgt 900 Minuten pro Tag (zwei Schichten à acht Stunden abzüglich 60 Minuten Pausen), die ideale Taktzeit 60 Sekunden pro Teil.

Das Schichtbuch eines typischen Tages nennt zwei Stillstände: 52 Minuten Werkzeugbruch und 42 Minuten Warten auf Material. Auf dem Papier lief die Maschine also 806 Minuten.

Die MDE, die das Taktsignal liest, zeigt ein anderes Bild:

  • Laufzeit: 675 Minuten. Neben den beiden langen Stillständen gab es 41 Stopps unter fünf Minuten, zusammen 131 Minuten. Späne entfernen, nachmessen, ein klemmendes Teil lösen: Nichts davon stand im Schichtbuch.
  • Gefertigte Teile: 540. In 675 Minuten hätten bei 60 Sekunden Takt 675 Teile entstehen müssen. Die tatsächliche Taktzeit lag im Schnitt bei 75 Sekunden, weil der Vorschub wegen einer verschlissenen Vorrichtung reduziert war.
  • Gutteile: 529, 11 Teile wurden bei der Prüfung aussortiert.

Die OEE ergibt sich dann direkt:

  • Verfügbarkeit = 675 / 900 = 75 %
  • Leistung = (540 × 60 s) / (675 × 60 s) = 80 %
  • Qualität = 529 / 540 ≈ 98 %
  • OEE = 0,75 × 0,80 × 0,98 = 58,8 %

Das Schichtbuch kannte 94 Minuten Verlust, die MDE fand 225. Die Kurzstillstände kosteten mehr Zeit als der Werkzeugbruch, und der langsame Takt kostete weitere 135 Teile.

Ein Hinweis zur Methode: Hier zählt jeder erkannte Stopp gegen die Verfügbarkeit.

Viele Leitfäden, auch unsere Anleitung zur OEE-Berechnung, buchen Stopps von wenigen Minuten stattdessen als Leistungsverlust, und die OEE bleibt dabei gleich. Entscheidend ist, dass Sie eine Regel festlegen und sie an jeder Maschine gleich anwenden.

Was die zurückgewonnene Zeit wert ist

Der wirtschaftliche Nutzen entsteht aus derselben Zeitleiste. Multiplizieren Sie die Zeit, die Sie zurückgewinnen wollen, mit dem Wert einer zusätzlichen Stunde an dieser Maschine: dem Deckungsbeitrag der Teile, wenn Sie jedes zusätzliche Teil verkaufen können, oder den vermiedenen Überstunden und Fremdvergaben, wenn nicht.

Im Beispiel bringt allein die Halbierung der Kurzstillstände rund 65 Minuten pro Tag, also etwa 52 Teile mehr beim heutigen Takt von 75 Sekunden. Zählen Sie nur Zeit an Maschinen, die den Ausstoß begrenzen.

MDE, Zustandsüberwachung, OEE-Software und MES im Vergleich

Die Begriffe überschneiden sich, und Anbieter verwenden sie großzügig. So unterscheiden sie sich in der Praxis:

SystemBeantwortet die Frage
MDELäuft die Maschine, und wenn nicht, warum und wie lange?
ZustandsüberwachungIst die Maschine in gutem Zustand, oder verschleißt ein Bauteil? (Schwingung, Temperatur, Öl)
OEE-SoftwareWie gut lief die Anlage im Vergleich zu ihrem Potenzial?
MESWird jeder Fertigungsauftrag korrekt ausgeführt, verfolgt und dokumentiert?

MDE ist die Grundlage. Die OEE bewertet sie, und ein vollständiges MES ergänzt Auftragssteuerung und Rückverfolgbarkeit.

Viele Werke, die mit der Suche nach einem MES beginnen, stellen fest, dass sie zuerst verlässliche Maschinendaten und OEE brauchen. Der Rest kann warten, wie unser Vergleich OEE und MES zeigt.

MDE-Software auswählen: sechs Fragen an jeden Anbieter

Fast jede Demo sieht gleich aus: ein Dashboard mit grünen und roten Maschinen, live aktualisiert, auch am Handy. Die Unterschiede zeigen sich erst nach dem Start.

  1. Ihre älteste Maschine. Fragen Sie genau, wie sie angebunden wird: SPS, Sensor oder Kamera. Lautet die Antwort „das sehen wir vor Ort“, planen Sie Überraschungen ein.
  2. Zustandsmodell und Stillstandsgründe. Können Sie eigene Zustände und eine kurze Gründeliste je Maschinentyp anlegen? Bei einer Liste mit 60 Gründen landet am Ende fast alles unter „Sonstiges“.
  3. Schwelle für Kurzstillstände. Können Sie festlegen, ab welcher Dauer ein Stopp zählt? Ist sie zu hoch, verschwinden die Kurzstillstände. Ist sie zu niedrig, wird jedes kurze Stocken zu Rauschen.
  4. Echtzeit oder Schichtende. Ein Meister muss eine stehende Maschine jetzt sehen, nicht im Bericht von morgen. Prüfen Sie das tatsächliche Aktualisierungsintervall am Hallenbildschirm.
  5. Was nach einem Stillstand passiert. Eine MDE, die nur Diagramme erzeugt, ändert selten etwas. Nützlich sind Systeme, die einen wiederkehrenden Stopp mit einer konkreten Maßnahme verknüpfen: einem Instandhaltungsauftrag, einer Benachrichtigung an die richtige Person, einem Eintrag in der Maschinenhistorie.
  6. Datenzugriff. Können Sie Rohdaten nach Excel exportieren oder über eine API abrufen? Sie werden Auswertungen brauchen, die das Standard-Dashboard nicht abdeckt.

Betriebsrat, DSGVO und IT: was in Deutschland vor dem Start geklärt sein muss

Eine MDE misst Maschinen, nicht Menschen. Sobald aber Stillstandsgründe, Anmeldungen am Terminal oder Kamerabilder einem Bediener oder einer Schicht zugeordnet werden können, ist sie eine technische Einrichtung, die objektiv geeignet ist, Verhalten oder Leistung der Beschäftigten zu überwachen.

Dafür hat der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht, auch wenn eine solche Auswertung gar nicht beabsichtigt ist. Beziehen Sie ihn deshalb von Anfang an ein, nicht erst bei der Inbetriebnahme.

Bewährt haben sich drei Punkte in der Betriebsvereinbarung:

  • Zweck: Die Daten dienen der Verbesserung von Anlagen und Abläufen, nicht der Leistungsbeurteilung einzelner Personen.
  • Auswertungsebene: Auswertungen erfolgen auf Ebene von Maschine, Linie und Schicht, nicht personenbezogen. Bei Einzelarbeitsplätzen gilt auch eine Schichtauswertung als personenbeziehbar.
  • Zugriff und Löschfristen: Wer darf welche Daten sehen, und wie lange werden sie gespeichert?

Unser Leitfaden zur Abstimmung mit dem Betriebsrat geht die Punkte im Detail durch. Für den Datenschutz lohnt sich der DSGVO-Leitfaden für OEE- und CMMS-Software.

IT und OT-Sicherheit werden früh nachfragen: Wo liegen die Daten, in der Cloud, auf einem Server im Werk oder an beiden Orten? Liest das Gerät an der Maschine nur, oder kann es auch schreiben, und was passiert bei einem einstündigen Netzausfall?

Unser Sicherheitsfragebogen für Anbieter hilft beim Vorbereiten.

Anbindung an ERP und MES

Die Verbindung zu ERP oder MES sollte in beide Richtungen laufen. Auftragsdaten fließen hinein: welches Produkt läuft, welche Menge geplant ist und welche ideale Taktzeit gilt, damit jeder Lauf am richtigen Soll gemessen wird.

Ergebnisse fließen zurück: tatsächliche Laufzeit, Gutteile und Ausschuss je Auftrag. So arbeiten Kalkulation und Angebotswesen mit echten Zahlen statt mit Schätzwerten.

Typische Fehler bei der Einführung

  • Alle Maschinen auf einmal anbinden. Starten Sie mit dem Engpass. Seine Verluste sind die Verluste des Werks, und ein sauberer erster Erfolg ist das beste Argument für die nächste Phase.
  • Eine geschätzte ideale Taktzeit verwenden. Ist das Soll zu langsam angesetzt, liegt die Leistung nahe 100 % und der Geschwindigkeitsverlust verschwindet. Nehmen Sie die Auslegungsleistung oder die beste gemessene Dauerleistung.
  • Nur auf Bedienereingaben setzen. Bediener haben viel zu tun, und „Sonstiges“ wird schnell zur größten Kategorie. Kombinieren Sie Gründe mit Alarmcodes oder Video.
  • MDE als reines IT-Projekt behandeln. Das System ist nur so gut wie die tägliche Runde, die die Stillstände von gestern bespricht und dem größten Verlust einen Verantwortlichen zuweist.
  • MDE mit Zustandsüberwachung verwechseln. Zu wissen, dass ein Motor stand, heißt noch nicht, einen beginnenden Lagerschaden zu erkennen. Mehr dazu in unserem Leitfaden zur Maschinenzustandsüberwachung.

Wie Sie die gefundenen Verluste anschließend abbauen, zeigt unser Beitrag Maschinenstillstände reduzieren.

So arbeitet Fabrico

Fabrico erfasst Maschinendaten über die SPS-Anbindung, über IoT-Sensoren für ältere Anlagen und über Kameras mit Bildverarbeitung für Verluste ohne Signal. Daraus entstehen OEE-Dashboards in Echtzeit, Stillstandsprotokolle und die Erkennung von Kurzstillständen.

Weil Fabrico zugleich ein vollständiges CMMS ist, endet ein wiederkehrender Stillstand nicht als Diagramm. Das Team legt den Instandhaltungsauftrag direkt an derselben Maschine an, bucht Ersatzteile und verfolgt die Behebung, und der KI-Assistent beantwortet Fragen zur Historie einer Maschine in natürlicher Sprache.

Die Oberfläche ist auf Deutsch verfügbar, und Fabrico ist nach ISO 27001 zertifiziert. Einen Überblick gibt die Seite MES und OEE.

Sehen Sie, was Ihre Maschinen Minute für Minute tun. Vereinbaren Sie eine Demo mit einem Fabrico-Berater, 30 Minuten und unverbindlich, und nennen Sie uns die Maschine, deren Zahlen Sie am wenigsten trauen.

Lieber zuerst eine Frage klären? Kontaktieren Sie uns.

Häufige Fragen

Was bedeutet MDE?

MDE steht für Maschinendatenerfassung. Gemeint ist die automatische Erfassung von Zuständen, Stückzahlen, Taktzeiten und Störungen direkt an der Maschine.

Was ist der Unterschied zwischen MDE und BDE?

MDE erfasst, was die Maschine tut, und zwar automatisch aus Steuerung oder Sensor. BDE erfasst Auftragsdaten wie Start, Ende, Mengen und Ausschussgründe, oft mit Rückmeldung der Mitarbeiter.

Kann man ältere Maschinen ohne SPS-Schnittstelle anbinden?

Ja, nachgerüstete Sensoren wie eine Stromzange oder ein Sensor an der Signalsäule erkennen Lauf und Stillstand von außen, ohne in die Steuerung einzugreifen. Wo auch das nicht reicht, zählt eine Kamera die Ausbringung.

Muss der Betriebsrat einer MDE zustimmen?

Wenn sich die Daten einzelnen Mitarbeitern zuordnen lassen, greift in der Regel das Mitbestimmungsrecht nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Klären Sie Zweck, Auswertungsebene und Zugriff deshalb vorab in einer Betriebsvereinbarung.

Wie hängen MDE und OEE zusammen?

Die MDE liefert die Zeitleiste mit Laufzeit, Stillständen, Stückzahlen und Ausschuss. Die OEE fasst diese Daten zu einer Kennzahl aus Verfügbarkeit, Leistung und Qualität zusammen, wie im Rechenbeispiel oben mit 58,8 %.

Sehen Sie, wie Fabrico OEE und Instandhaltung in einer Plattform vereint.

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