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Maschinen in Echtzeit über­wachen

Sobald eine Maschine angebunden ist, zeigt Fabrico, was sie gerade tut. Von der Schichtleitung bis zur Instandhaltung sehen alle dieselben Daten in Echtzeit, am Großbildschirm in der Halle oder auf dem Smartphone.

Maschinenstatus: welche Maschinen laufen und welche stehen, Linie für Linie.

Stückzahlen: Zyklen, die das Maschinensignal liefert, oder Teile, die eine Kamera gezählt hat, je Maschine und Schicht.

Stillstände und Kurzstillstände: jeder Stillstand mit Beginn und Dauer, auch Unterbrechungen, die für eine Notiz von Hand zu kurz sind.

Zeitleiste: Ein farbiger Balken je Maschine zeigt Schicht für Schicht, wann sie lief und wann sie stand.

OEE je Maschine: Verfügbarkeit, Leistung und Qualität, neu berechnet, sobald Daten eintreffen.

Die Schichtleitung sieht eine stehende Maschine, solange der Stillstand noch andauert, und nicht erst im Bericht am nächsten Morgen. So bleibt Zeit, noch in der betroffenen Schicht gegenzusteuern.

Alles läuft auf einer Plattform. In der Software zur Stillstandserfassung erscheinen dieselben Stillstände nach Ursache und Maschine, und die OEE-Software fasst die Werte in Berichten je Schicht, Linie und Werk zusammen.

Was es wert ist, Ihre OEE vom heutigen Stand auf Ihren Zielwert zu heben, rechnet Ihnen der OEE-Rechner aus.

Maschinenanbindung über SPS

Automatisierte Maschinen haben meist eine SPS oder eine andere Steuerung. Fabrico liest deren Signale aus, etwa Zyklusstart, Stopp und Stillstandsereignisse, sodass jeder Zyklus und jeder Stillstand mit Zeitstempel erfasst wird und niemand etwas aufschreiben muss.

Die Anbindung übernimmt wahlweise Ihr eigenes Automatisierungsteam, ein Partner, mit dem Sie zusammenarbeiten, oder das Fabrico-Team.

Altanlagen mit IoT-Sensoren

Ältere und teilautomatisierte Maschinen haben oft keine SPS, die sich auslesen lässt. Hier installiert das Fabrico-Team auf Wunsch ein IoT-Gerät samt externen Sensoren, etwa einem optischen Sensor, der jeden Zyklus erkennt.

Das Gerät meldet jeden Zyklus sofort an Fabrico. So sehen Sie auch bei einer älteren Maschine Status, Stückzahlen und Stillstände am Bildschirm, gleich neben den neueren Maschinen der Linie.

Manuelle Linien mit KI-Kameras

Manche Arbeitsplätze liefern gar kein Maschinensignal, etwa in der Handmontage oder in der Verpackung. Dort erkennen und zählen KI-Kameras die gefertigten Teile, sodass auch hier Stückzahlen vorliegen.

Die Zählwerte der Kameras stehen auf derselben Zeitleiste wie die Daten aus SPS und Sensoren. Mehr über die Kameras erfahren Sie auf der Seite zur KI-Bildverarbeitung.

Ein Werk kann alle drei Wege kombinieren, und jede angebundene Maschine erscheint in derselben OEE-Ansicht.

Maschinen­überwachung einführen

Zu Beginn prüfen wir, welche Maschinen sich über die SPS auslesen lassen, welche ein IoT-Gerät brauchen und wo eine Kamera passt.

  • Etwa ein Monat: Geräte installiert, Maschinen angebunden.
  • Danach: Maschinenliste aus Excel importiert, Schichten, Stillstandsgründe und Dashboards eingerichtet.
  • 3 bis 4 Monate: vollständige Einführung auf den vereinbarten Linien.

Fabrico schult Bediener, Schichtleitung und Instandhaltung persönlich vor Ort. Nach der Inbetriebnahme antwortet unser Team in weniger als 2 Stunden, per E-Mail oder mit telefonischem Rückruf.

Daten an der Maschine erfassen

Angebundene Maschinen melden Status, Zyklen und Stillstände selbst. Was kein Signal liefert, tragen die Bediener auf dem Tablet direkt an der Maschine ein, statt auf Papier.

Stillstandsgründe: Der Bediener wählt für jeden Stillstand den Grund aus einer Liste, die Ihr Team festlegt. So arbeiten alle Schichten mit denselben Gründen.

Gutteile und Ausschuss: Wo kein Sensor zählt, erfassen die Bediener die Mengen selbst. Der Qualitätsfaktor der OEE beruht dann auf genau diesen Zahlen.

QR-Codes an der Maschine: Ein Scan öffnet genau diese Maschine in der App, und der Eintrag ist ihr fest zugeordnet.

Tablet, Smartphone oder Browser: Dieselbe App läuft unter iOS, Android und im Web, auf Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch und Bulgarisch, und weitere Sprachen können hinzukommen.

Schichtzettel werden oft erst hinterher aus dem Gedächtnis ausgefüllt, und abends tippt sie jemand ab. Ein Eintrag am Tablet entsteht direkt beim Stillstand, Maschine und Uhrzeit sind schon hinterlegt.

Was die Maschine selbst meldet, gehört fachlich zur Maschinendatenerfassung (MDE). Die Betriebsdatenerfassung (BDE) ordnet Mengen und Zeiten zusätzlich einem Auftrag zu.

Worin sich beide unterscheiden und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, lesen Sie in unseren Ratgebern zu MDE-Software und BDE-Software.

ERP, API und CMMS

In Fabrico liegen die Maschinendaten direkt neben der Instandhaltung, und Ihre übrigen Systeme lassen sich anbinden:

Instandhaltung (CMMS): Fällt eine Maschine aus, eröffnet ein Techniker vom Stillstand aus einen Arbeitsauftrag. Fabrico erfasst die Reaktionszeit, und jede Reparatur geht in die MTTR und MTBF der Maschine ein.

Maschinenakte: Jede Maschine hat eine Akte, die ihre Dateien und die Reparaturhistorie bündelt.

ERP: bidirektionale Synchronisation mit SAP PM, Anbindung an SAP S/4HANA und individuelle Integrationen für Dynamics, Oracle und weitere ERP-Systeme.

REST-API und Webhooks: für Ihre eigenen Systeme und Auswertungen, dazu Zapier für weitere Cloud-Dienste.

Excel- und CSV-Export: Jede Liste können Sie nach Excel exportieren, und auch ein CSV-Export steht bereit.

Mehrere Werke im Blick

Mit einem Gruppenkonto behält jedes Werk seine eigene Ansicht, und die Zentrale sieht alle Werke gemeinsam. Werksübergreifende Berichte vergleichen Maschinen und Linien zwischen den Standorten.

Die Dashboards richten wir für Ihr gesamtes Unternehmen ein, damit alle Werke die OEE nach denselben Maßstäben sehen.

Wer welche Daten sieht, regeln rollenbasierte Zugriffsrechte, und eine Einmalanmeldung (SSO) über SAML lässt sich als individuelle Integration ergänzen. Ein Änderungsprotokoll hält Änderungen nachvollziehbar fest.

FAQ

Was ist Maschinenüberwachung?

Bei der Maschinenüberwachung erfasst eine Software Daten direkt an den Produktionsmaschinen, etwa Laufzustand, Zyklen und Stillstände, und zeigt sie in Echtzeit an. Fabrico bezieht die Eingaben der Bediener mit ein und berechnet aus denselben Daten die OEE, also den Anteil der geplanten Zeit, in dem Gutteile entstanden sind.

Sowohl die OEE als auch die Stillstandserfassung bauen auf diesen Daten auf.

Lassen sich Altanlagen ohne SPS überwachen?

Ja. Ein Fabrico-IoT-Gerät mit externen Sensoren erfasst jeden Zyklus, die Maschine selbst braucht dafür keine SPS.

An manuellen oder hybriden Arbeitsplätzen ohne nutzbares Signal können stattdessen KI-Kameras die Ausbringung zählen. Die Daten aus beiden Wegen gehen in dieselben OEE-Kennzahlen ein wie die von Maschinen mit SPS.

Wie schnell ist die Maschinenüberwachung eingerichtet?

Mit Fabrico dauern die Installation der Geräte und die Anbindung der Maschinen etwa einen Monat.

Die vollständige Einführung auf den Linien Ihrer Wahl, mit Datenimport, Einrichtung und Schulung, dauert insgesamt 3 bis 4 Monate.

Welche Daten kommen von der Maschine und welche vom Bediener?

Die Maschine meldet über ihr Signal Status, Zyklen und Stillstände, während die Schicht läuft. Was das Signal nicht liefert, etwa den Grund eines Stillstands oder den Ausschuss, trägt der Bediener selbst ein.

In Fabrico kommen die Maschinensignale von selbst an, den Rest erfassen die Bediener am Tablet oder Smartphone. Beides steht auf einer gemeinsamen Zeitleiste je Maschine.

Arbeitet Fabrico mit SAP und anderen Systemen zusammen?

Ja. Mit SAP PM tauscht Fabrico Daten in beide Richtungen aus, SAP S/4HANA wird ebenfalls unterstützt, und andere ERP-Systeme wie Dynamics oder Oracle binden Sie über eine individuelle Integration an.

Für Ihre übrigen Anwendungen stehen eine REST-API, Webhooks und Zapier bereit.

Wie sind unsere Maschinendaten geschützt?

Fabrico ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, und die Daten liegen in der EU-Region von AWS. Sie werden verschlüsselt gespeichert und übertragen, und täglich läuft eine Datensicherung.

Die Verarbeitung erfolgt gemäß DSGVO auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags, und Cloudflare schützt den Dienst vor DDoS-Angriffen.

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