Wichtigste Erkenntnisse
Kurzantwort: Min‑Max-Replenishment bestellt immer so, dass der Bestand beim Erreichen des Minimums wieder bis zum Maximum aufgefüllt wird. Der Nachbestellpunkt löst eine Bestellung einer festen Menge aus, wenn der Bestand eine berechnete Schwelle erreicht (Bedarf während der Lieferzeit plus Sicherheitsbestand). Min‑Max passt sich variablem Bedarf an; der Nachbestellpunkt ist am einfachsten bei gleichmäßigem Bedarf. Bei kritischen Ersatzteilen entscheidet die Wahl zwischen Lagerausfällen und Überbestand. Siehe auch warum Asset-Tags wichtiger sind, als viele denken.
Gleichmäßiger, vorhersehbarer Verbrauch mit stabiler Lieferzeit: Der Nachbestellpunkt ist die einfachere Lösung. Sehr schwankender oder saisonaler Bedarf: Min‑Max passt sich besser an. Die Kritikalität bestimmt in beiden Fällen den Sicherheitsbestand.
Ein günstiges, schnell beschaffbares Teil kann schlank gehalten werden. Ein kritisches Ersatzteil mit langer Beschaffungszeit, dessen Fehlen die Linie stilllegt, benötigt großzügigen Sicherheitsbestand unabhängig von der Methode — die Kosten durch Stillstand übersteigen die Lagerhaltungskosten bei weitem.
Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen ist eine Zuverlässigkeitsmaßnahme: Das richtige Teil im Regal verwandelt eine mehrtägige Wartezeit in eine Reparatur innerhalb derselben Schicht und schützt direkt Verfügbarkeit und OEE.
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Keine Methode ist allgemein überlegen — wählen Sie entsprechend dem Verbrauchsmuster und der Lieferzeit.
Er puffert beide Methoden gegen Variabilität.
Sie legt den Sicherheitsbestand und das Servicelevel für das Teil fest.
Ja — Lagerfehlbestände verlängern Stillstandszeiten und verringern die Verfügbarkeit.