Wichtigste Erkenntnisse: Unoptimierte MRO-Ersatzteilprogramme verschwenden Geld in zweifacher Hinsicht, durch Überbestände an schwer verkäuflichen Teilen und gleichzeitig durch Engpässe bei kritischen Teilen. Fabricos integriertes CMMS bietet Instandhaltungsteams die Möglichkeit, die Teileverwendungshistorie einzusehen, Nachbestellungen zu automatisieren und Lieferantenleistungsdaten einzusehen. So lassen sich Notkäufe vermeiden und das in veralteten Lagerbeständen gebundene Betriebskapital freisetzen.
Bei der Ersatzteilverwaltung im Rahmen eines CMMS-Systems lassen die meisten Fertigungsbetriebe das meiste Geld ungenutzt.
Anlagen ohne CMMS-gesteuerte Teileverwaltung weisen durchweg folgende Merkmale auf:
Die zur Behebung dieses Problems benötigten Daten, Teileverbrauchshistorie pro Anlage, Ausfallhäufigkeit, Lieferzeiten der Lieferanten, sind bereits im CMMS vorhanden. Die systematische Nutzung dieser Daten ist der einzige Unterschied zwischen reaktivem Teilemanagement und optimiertem MRO-Bestand.
Die Bestellpunktformel: Bestellpunkt = (Durchschnittlicher Tagesverbrauch × Lieferzeit des Lieferanten) + Sicherheitsbestand
Der Sicherheitsbestand an Wartungsersatzteilen sollte drei Variablen berücksichtigen:
Fabrico nutzt die tatsächliche CMMS-Nutzungshistorie, nicht Herstellerempfehlungen oder subjektive Einschätzungen, um diese Nachbestellpunkte automatisch zu berechnen und zu verwalten. Sobald ein Teil den Nachbestellpunkt erreicht, generiert Fabrico eine Bestellanforderung. Keine manuelle Nachverfolgung. Keine Fehlbestände durch verpasste Bestellungen.
Die vierteljährliche Überprüfungsroutine: Fabrico identifiziert Teile, die seit 12 Monaten nicht verwendet wurden (Entsorgungskandidaten) und Teile mit Fehlbeständen (Kandidaten für eine Erhöhung des Bestellpunkts). Durch die Optimierung des Lagerbestands werden in der Regel innerhalb von 6 Monaten 15, 25 % des Betriebskapitals für Instandhaltung, Reparatur und Überholung (MRO) freigesetzt.
Ein kritisches Ersatzteil ist ein Teil, dessen Fehlen im Fehlerfall zu Produktionsausfällen führt, die die Lagerkosten über den erwarteten Lagerzeitraum hinaus übersteigen.
Bei einer Produktionslinie mit einem Umsatz von 5.000 US-Dollar pro Stunde gilt: Ein Ersatzteil, dessen Lagerhaltung 2.000 US-Dollar kostet und das beim ersten Ausfall 2 Stunden Ausfallzeit verhindert, amortisiert sich bereits beim ersten Einsatz, unabhängig davon, wie selten es ausfällt.
Fabrico identifiziert kritische Ersatzteile automatisch durch Korrelation:
Die Lieferantenleistungsüberwachung ist in den Beschaffungsprozess von Fabrico integriert. Jede Bestellung hat ein Lieferdatum. Jeder Wareneingang ist mit einem Zeitstempel versehen. Fabrico berechnet automatisch die tatsächliche Lieferzeit der Lieferanten im Vergleich zur angegebenen Lieferzeit und identifiziert so Lieferanten, deren tatsächliche Lieferzeiten ihre Zusagen überschreiten, bevor es zu Lieferengpässen kommt.