Evocon und Fiix gehören zu den beliebtesten eigenständigen Plattformen in ihren jeweiligen Kategorien für europäische und internationale mittelständische Hersteller. Evocon bietet zuverlässiges OEE-Monitoring mit einem unkomplizierten Ansatz zur Maschinenanbindung und einer starken europäischen Kundenbasis. Fiix bietet ausgereifte CMMS-Funktionalität mit Rückhalt durch Rockwell Automation und einer übersichtlichen Benutzeroberfläche.
Zusammen bilden sie eines der häufigsten Zwei-Tool-Setups für Hersteller, die OEE und CMMS getrennt eingeführt haben.
Das kombinierte Lizenzbild für ein Werk mit 10 Produktionslinien und einem Instandhaltungsteam von 15 Personen: ein Evocon-Abonnement, abgerechnet pro überwachter Linie, plus ein Fiix-Professional-Abonnement, abgerechnet pro Benutzer.
Das sind zwei getrennte Verträge, separat abgerechnet und verlängert, jeweils mit Preis auf Anfrage. Eine integrierte OEE+CMMS-Plattform wie Fabrico mit vergleichbarem Umfang läuft dagegen als ein einziges Abonnement.
Ein Lizenzposten statt zwei, vor Berücksichtigung etwaiger Integrationskosten.
Die Verbindung von Evocon und Fiix für einen automatisierten Workflow, der Ausfallzeiten in CMMS-Arbeitsaufträge überführt, erfordert eine kundenspezifische API-Integration.
Beide Plattformen bieten REST-APIs, doch der Aufbau einer zuverlässigen Integration, die aus OEE-Ausfallereignissen CMMS-Arbeitsaufträge erstellt, Anlagendaten zwischen den Systemen synchronisiert und ein einheitliches OEE-Wartungs-Reporting darstellt, erfordert 60 bis 120 Stunden Entwicklungsarbeit durch einen Integrator zu marktüblichen Entwicklersätzen.
Die Integration muss gepflegt werden, wenn beide Plattformen API-Updates veröffentlichen: typischerweise weitere 10 bis 20 Entwicklerstunden pro Jahr.
Die Datenqualitätsbeschränkung, die keine Integration vollständig löst: Evocon erfasst Ausfallzeiten in seinem Datenmodell gegen Produktionslinien- und Maschinenkennungen; Fiix erfasst Arbeitsaufträge in seinem CMMS-Datenmodell gegen Anlagen-IDs. Die Abstimmung dieser Anlagenkennungen erfordert einen Master-Daten-Governance-Prozess, der 1 bis 2 Stunden pro Woche in Anspruch nimmt.
Über drei Jahre werden Erstintegration und laufende Pflege zu einem eigenen Budgetposten, zusätzlich zu beiden Lizenzen.
Der Dreijahresvergleich: zwei Abonnements plus ein Integrationsbudget für Evocon plus Fiix, gegenüber einem einzigen integrierten Abonnement für Fabrico. Fordern Sie aktuelle schriftliche Angebote der Anbieter an, um konkrete Zahlen für Ihr Werk zu erhalten.
Trotz der Kosten- und Integrationsnachteile gewinnt die Kombination Evocon plus Fiix in zwei Szenarien. Tiefe bestehende Fiix‑Investition: Hersteller mit drei oder mehr Jahren Fiix‑Historie, hoher Technikerakzeptanz und einem gut konfigurierten PM‑Programm sollten nicht allein wegen einer OEE‑Integration auf ein neues CMMS migrieren.
Das Migrationsrisiko und die -kosten (Datenmigration, Umschulung, Akzeptanzrisiko) überwiegen den Integrationsnutzen. In diesem Fall ist das Hinzufügen von Evocon mit einer gezielten Integrationsinvestition der richtige Weg.
Spezifische Anforderungen an Evocon‑Funktionen: Evocon bietet insbesondere eine starke Maschinenkonnektivität für bestimmte europäische Gerätetypen und eine Benutzererfahrung, die die Dateneingabe auf Bedienerebene in bestimmten Fertigungskulturen anspricht. Wenn ein Hersteller beide Ansätze bewertet hat und feststellt, dass Evocon für seine spezifische Anlagenausstattung tatsächlich eine überlegene OEE‑Datenqualität liefert, kann dieser Funktionsvorteil das Integrationskosten‑Premium rechtfertigen.
Bei Neuinstallationen und bei Herstellern, deren Verträge erneuert werden und bei denen beide Tools gleichzeitig eingesetzt oder umgestellt würden, erzielt die integrierte Plattform durchgehend niedrigere Gesamtkosten über drei Jahre (TCO) und bessere Datenqualität.