Sales and operations planning (S&OP) ist der monatliche Prozess, der Nachfrage, Angebot, Bestände und Finanzen in einem abgestimmten Plan zusammenführt. Hier entscheidet das Unternehmen auf Ebene von Menge und Produktmix, was das Werk produzieren soll, die Spitze der Planungshierarchie, die später von der Feinplanung umgesetzt wird.
Ohne S&OP drifteten Vertriebszusagen, Produktionskapazitäten und Lagerziele auseinander, was zu ständigem Krisenmanagement, Eilaufträgen und verfehlten Plänen führt. S&OP erzwingt einen bereichsübergreifenden Plan, zu dem sich alle verpflichten.
S&OP legt Menge und Mix fest; der Hauptproduktionsplan wandelt dies in produktbezogene Mengen um; die endliche Feinplanung ordnet die Aufträge. Der Plan ist nur glaubwürdig, wenn die Angebotsseite die reale Kapazität widerspiegelt, und genau hier sorgen Live-OEE- und Wartungsdaten dafür, dass S&OP realistisch bleibt hinsichtlich dessen, was das Werk tatsächlich liefern kann.
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Wie oft läuft S&OP?
In der Regel monatlich, mit einem rollierenden Horizont von 12-24 Monaten und einem klaren Genehmigungsschritt durch die Geschäftsleitung.
Worin unterscheidet sich S&OP von der Feinplanung?
S&OP legt den übergeordneten Mengen- und Mixplan fest; die Feinplanung ordnet konkret die einzelnen Aufträge den jeweiligen Ressourcen Tag für Tag zu.