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Demand-Driven MRP (DDMRP): Wie Puffer die prognosegetriebene Planung ersetzen

Demand-Driven MRP (DDMRP): Wie Puffer die prognosegetriebene Planung ersetzen

Demand-driven MRP (DDMRP) erklärt: wie strategische Entkopplungspuffer Variabilität auffangen, die fünf Komponenten und wie sich DDMRP vom traditionellen MRP unterscheidet, um sowohl Fehlbestände als auch Überbestände zu reduzieren.
Demand-Driven MRP (DDMRP): Wie Puffer die prognosegetriebene Planung ersetzen

Demand-driven MRP (DDMRP) platziert strategische Bestandspuffer an Schlüsselstellen im Wertstrom und füllt sie auf Basis tatsächlicher Nachfrage auf, anstatt alles aus einer Prognose heraus vorzuschieben. Das Ziel ist, die Variabilität mit Puffern zu dämpfen, anstatt bei jeder Schwankung der Nachfrage nervös die gesamte Kette neu zu planen.

Das Problem mit traditionellem MRP

Klassisches MRP schiebt Pläne basierend auf Prognosen und Vorlaufzeiten durch. Wenn sich Nachfrage oder Versorgung verschieben, breiten sich kleine Änderungen als "Systemnervosität" aus und führen zu ständiger Neupplanung, wobei an manchen Stellen Fehlbestände und an anderen Überbestände entstehen.

Die DDMRP‑Idee: Entkopplungspuffer

DDMRP platziert Puffer an strategischen Entkopplungspunkten, um die Kette in handhabbare Segmente zu unterteilen. Jeder Puffer hat klare Zonen (rot, gelb, grün), die anzeigen, wann aufgefüllt werden muss, gesteuert von tatsächlicher Nachfrage statt von Prognosen.

Die fünf Komponenten

  1. Strategische Bestandspositionierung - wo Puffer platziert werden.
  2. Pufferprofile und -größen - wie groß jeder Puffer ist.
  3. Dynamische Anpassungen - Puffer passen sich an Nachfrage und Vorlaufzeit an.
  4. Nachfragegesteuerte Planung - Auffüllung basierend auf tatsächlichen Aufträgen.
  5. Sichtbare, kollaborative Ausführung - auf Basis des Pufferstatus handeln.

DDMRP und Terminplanung

DDMRP entscheidet, was und wann aufgefüllt werden soll; die Terminplanung mit begrenzter Kapazität entscheidet, wie das tatsächlich auf den Maschinen produziert wird. Sie ergänzen sich, die Puffer stabilisieren das Nachfragesignal, der Terminplaner macht daraus einen realisierbaren Plan. Siehe MRP vs APS für die Einordnung der Planungs- und Terminierungsebenen.

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FAQ

Ist DDMRP ein Ersatz für MRP?
Es ist eine Weiterentwicklung, die Materialplanung bleibt erhalten, die Auffüllung wird jedoch durch tatsächliche Nachfrage und Puffer gesteuert, nicht durch reines Prognoseschieben.

Eliminiert DDMRP Prognosen?
Nein, aber es ist weniger auf sie angewiesen und nutzt Puffer, um die Variabilität aufzufangen, die Prognosen nicht vorhersagen können.

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