
Die Realität des „Vier-Wege-Anlaufs“: In den meisten Fabriken erfordert eine einzige Reparatur vier Wege zur Maschine: zur Fehlerdiagnose, zum Holen der Handbücher, zum Besorgen der Ersatzteile und schließlich zur Reparatur. Das mindert die Produktivität erheblich.
Ferndiagnose: Nutzen Sie Videomaterial (Zoomfunktion), um den Fehler auf einem Tablet zu diagnostizieren, bevor Sie die Werkstatt verlassen. Wenn Sie wissen, was defekt ist, können Sie gleich das richtige Werkzeug mitbringen.
OEE direkt von Ihren Maschinen, ganz ohne manuelle Erfassung?
Live ansehenDigitale Zusammenstellung: Raten Sie nicht, welche Teile benötigt werden. Nutzen Sie Stücklisten, um den richtigen Riemen oder das richtige Lager zu identifizieren und es auf dem Weg zum Einsatzort aus dem Lager zu holen.
Das „Taschenbüro“: Techniker müssen nie mehr zum Desktop-Computer zurücklaufen, um ein Ticket abzuschließen. Fabrico steckt ihnen das Handbuch, die Historie und das Abschlussformular in die Tasche.
Instandhaltungstechniker sind oft die bestbezahlten Arbeiter in einer Fabrik.
Studien zeigen jedoch, dass sie bis zu 65 % ihres Tages mit Gehen, Suchen oder Warten verbringen.
Es handelt sich um professionelle „Wanderer“, die gelegentlich Maschinen reparieren.
Das ist nicht deren Schuld. Es handelt sich um einen Prozessfehler.
Der typische Reparaturablauf zwingt sie dazu, die Baustelle ständig zu verlassen, um Informationen oder Ressourcen zu beschaffen.
Das Ziel: Die „Einmalreparatur“.
Der Techniker verlässt die Werkstatt mit dem nötigen Wissen, dem richtigen Werkzeug und den richtigen Ersatzteilen. Er geht zur Maschine, repariert sie und macht sich an den nächsten Auftrag.
Wenn Ihnen das gelingt, verdoppeln Sie effektiv Ihre Arbeitskräftekapazität, ohne eine einzige Person einzustellen.
Hier ist die Strategie, um mit dem Herumlaufen aufzuhören und mit dem Reparieren zu beginnen.
Um ein Problem zu lösen, muss man die Verschwendung visualisieren. Hier ist ein typisches reaktives Ereignis:
Fahrt 1 (Der Scout): Der Techniker geht zur Maschine, um nachzusehen, was los ist. „Oh, der Motor ist blockiert.“ Geht zurück in die Werkstatt.
Fahrt 2 (Die Bibliothekarin): Der Techniker geht ins Büro, um die Bedienungsanleitung für den betreffenden Motor zu holen. Er druckt sie aus und geht zurück in die Werkstatt.
Fahrt 3 (Der Einkäufer): Der Techniker geht zum Lagerraum. Er rät, welche Dichtung passt. Geht zur Maschine. Stellt fest, dass es die falsche Dichtung ist. Geht zurück zum Lagerraum.
Reise 4 (Die Ausführung): Repariert endlich die Maschine. Geht dann zurück ins Büro und tippt „Auftrag erledigt“ in den Desktop-PC ein.
Gesamtzeit: 2 Stunden.
Reparaturzeit: 20 Minuten.
Man kann nicht die richtigen Werkzeuge einsetzen, wenn man das Problem nicht kennt.
Die Fabrico-Strategie:
Bevor der Techniker seinen Platz verlässt, öffnet er die Fabrico-App .
Die Meldung: „Leitung 4 blockiert.“
Der Zoom: Sie klicken auf den Videoanhang. Sie sehen sich die 30-sekündige Wiederholung der Jam-Session an.
Die Erkenntnis: „Ich sehe, dass die Führungsschiene verbogen ist. Ich brauche kein Elektrowerkzeug; ich brauche einen Schraubenschlüssel und ein Brecheisen.“
Ergebnis: Reise 1 (Erkundung) fällt aus.
Jetzt wissen sie, was kaputt ist. Sie brauchen die Ersatzteile.
Die Fabrico-Strategie:
Sie tippen auf dem Tablet auf das Anlagenprofil .
Die Sichtweise: Sie sehen die Anlagenstückliste (BOM) .
Die Auswahl: Sie listet auf: „Führungsschienenbolzen: Teilenummer 555“.
Die Aktion: Sie überprüfen den Lagerbestand in der App. Es befindet sich in Gang 4. Sie gehen zu Gang 4, nehmen die Schraube und stecken sie in ihre Tasche.
Ergebnis: Fahrt 3 (Einkaufen) wird mit dem Fußweg zum Automaten kombiniert.
Sie kommen an der Maschine an. Sie benötigen das Drehmoment für die Schraube.
In der alten Welt mussten die Leute, wenn sie das Handbuch nicht ausgedruckt hatten, zu Fuß zurück ins Büro laufen.
Die Fabrico-Strategie:
Der Scan: Sie scannen den QR-Code auf dem Motor.
Die Daten: Das PDF-Handbuch erscheint sofort.
Der Assistent: Sie fragen den Fabrico-Assistenten : „Welches Drehmoment wird für die Befestigungsschrauben verwendet?“ Er antwortet: „45 Nm.“
Ergebnis: Reise 2 (Bibliothekar) scheidet aus.
Die Arbeit ist erledigt. Die Maschine läuft.
Zwingen Sie sie nicht, zum Tippen an einen Schreibtisch zurückzugehen.
Die Fabrico-Strategie:
Das Foto: Sie machen ein Foto von der fest installierten Schiene.
Die Eingabe: Sie verwenden Spracherkennung, um Folgendes zu diktieren: „Verbogene Schraube ersetzt und Schiene ausgerichtet.“
Der Abschluss: Sie tippen auf „Fertig“.
Ergebnis: Reise 4 (Admin) wird eliminiert.
Wir denken oft, Instandhaltung sei eine Frage des handwerklichen Geschicks. In Wirklichkeit geht es um Logistik . Es geht darum, die richtigen Dinge zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu bringen.
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