Wichtigste Erkenntnisse
Kurzantwort: Maschinenverfügbarkeit ist die Betriebszeit einer einzelnen Maschine im Verhältnis zu ihrer geplanten Einsatzzeit. Anlagenverfügbarkeit beschreibt, ob die Anlage als Ganzes Produkte herstellen kann. Eine Linie, in der jede Maschine zu 95 % verfügbar ist, kann trotzdem eine niedrige Anlagenverfügbarkeit aufweisen, wenn diese Ausfallzeiten den Engpass treffen oder durch Abhängigkeiten weitergegeben werden. Siehe auch OEE für die Fertigung.
Verfügbarkeit multipliziert sich nicht intuitiv über eine Produktionslinie. Puffer gleichen einen Teil der Ausfallzeiten aus; der Engpass verstärkt sie. Eine nicht zum Engpass gehörende Maschine mit 90 % Verfügbarkeit kann unproblematisch sein, während der Engpass mit 98 % die obere Grenze der Anlagenleistung bestimmt.
Nutzen Sie die Maschinenverfügbarkeit, um das schwache Betriebsmittel zu finden und zu beheben; nutzen Sie die Anlagenverfügbarkeit, um zu prüfen, ob diese Maßnahme tatsächlich die verkaufsfähige Produktion erhöht hat. Die Verbesserung einer nicht einschränkenden Maschine erhöht ihre Kennzahl, ändert jedoch nichts in nachgelagerten Prozessstufen.
OEE bezieht sich auf ein einzelnes Betriebsmittel. Um es auf Anlagenebene hochzurechnen, muss nach dem Engpass gewichtet werden, weshalb Anlagenverfügbarkeit und Maschinenverfügbarkeit genau unterschiedliche Perspektiven liefern.
Sehen Sie, wie Fabrico dies automatisch an Ihren Linien erfasst — OEE für die Fertigung erkunden oder eine Demo buchen.
Im Prinzip ja; bei nur einem Betriebsmittel fällt die Unterscheidung weg.
Die Anlagenverfügbarkeit, da sie sich auf verkaufsfähige Produktion abbilden lässt.
Die Maschinenverfügbarkeit, sie zeigt das schwache Betriebsmittel.
Nur wenn sie der Engpass ist oder den Engpass speist.