Ein Master-Produktionsplan (MPS) ist der Plan, was genau Sie in welcher Menge und wann produzieren werden, nach konkretem Produkt über einen Planungszeitraum. Er ist die Brücke zwischen dem übergeordneten Geschäftsplan und der detaillierten Arbeit des Materialeinkaufs und der Reihenfolgeplanung von Aufträgen.
Für jedes Fertigprodukt: geplante Mengen pro Periode, die zeitliche Einteilung und was bereits an Kunden gebunden ist gegenüber dem, was noch zur Zusage verfügbar ist. Er ist konkreter als das Sales-and-Operations-Planning (S&OP), aber gröber als ein detaillierter Maschinenplan.
Ein MPS, das Kapazitäten ignoriert, ist nur eine Wunschliste. Eine grobe Kapazitätsprüfung validiert ihn gegenüber den Schlüsselressourcen, und reale Verfügbarkeitsdaten aus der OEE halten die Annahmen realistisch, so dass das, was Sie zusagen, auch vom Werk gebaut werden kann.
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Was ist der Unterschied zwischen MPS und MRP?
Der MPS legt fest, welche Fertigprodukte wann hergestellt werden sollen; MRP bricht das in die benötigten Materialien und Komponenten auf.
Was ist der Unterschied zwischen dem MPS und einem Produktionsplan?
Der MPS legt Mengen und Termine je Produkt fest; der detaillierte Plan sequenziert konkrete Aufträge auf konkreten Maschinen.